Generation Remix

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Die „Generation Remix“ kommt zu Wort: Musiker, Filmemacher, Netzkünstler, Videoaktivisten, Blogger, Facebook-Nutzer – sie alle remixen, was das Zeug hält. Der Remix ist ein Alltagsphänomen und verändert unsere Kultur. Er ist aber auch verboten – im deutschen Urheberrecht ist kein Platz für diese Art der Kreativität. Sie nimmt die Versatzstücke unserer Alltags- und Medienkultur und produziert daraus Neues.

Im Buch „Generation Remix“ erklären Remixerinnen und Remixer, was einen genialen Remix auszeichnet, erzählen von ihren Kämpfen mit einem veralteten Urheberrecht und präsentieren ihren persönlichen Lieblingsremix. Ergänzt werden diese Gespräche durch Beiträge der Remixkünstlerin Cornelia Sollfrank, des Musikers Georg Fischer, des Creative-Commons-Gründers Lawrence Lessig, des Urheberrechtsexperten Till Kreutzer, des Journalisten und Meme-Experten Dirk von Gehlen und anderen.

Ohne Remix ist Kultur nicht möglich. Die Kampagne „Recht auf Remix“ setzt sich dafür ein, eine Ausnahmeregelung im Urheberrecht einzuführen, die Remixe unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Remix soll nicht mehr illegal sein, sondern als Kunstform anerkannt werden. Pro verkauftem E-Book spendet der Verlag iRights.Media einen Euro an die Initiative „Recht auf Remix“.

Die Herausgeber:
Valie Djordjevic ist Redakteurin beim Urheberrechtsportal iRights.info und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema Remix.

Leonhard Dobusch forscht als Juniorprofessor an der Freien Universität Berlin zu digitalen Gemeinschaften und Urheberrecht. Im Rahmen des Digitale Gesellschaft e. V. ist er verantwortlich für die Initiative „Recht auf Remix“.

Inhaltsverzeichnis

  • Leonhard Dobusch: Generation Remix: Popkultur und Kunst im rechtsfreien Raum?
  • Lawrence Lessig: Vorwort zu seinem Buch „Remix“
  • Till Kreutzer: Remix-Culture und Urheberrecht
  • Georg Fischer: Von Jägern und Samplern. Eine kurze Geschichte des Remix in der Musik
  • Jan Torge Claussen: Remixing Youtube – Über DJ-Kultur, Videoklone und ReSync-Attacken
  • Dirk von Gehlen: Kontexte brechen: Wie Internet-Meme die Remixkultur demokratisieren – und jetzt auch das Fernsehen verändern
  • Cornelia Sollfrank: Originale… und andere unethische AutorInnenschaften in der Kunst

Interviews

  • Intro Don’t ask, don’t tell: (K)ein Kommentar zum Thema Remix
  • #1 David Wessel a.k.a. Ben Stilller „Der größte Generationenkonflikt seit der 68er-Bewegung“
  • #2 DJ Bionic Kid „Remix macht einen wesentlichen Teil der elektronischen Musikproduktion aus“
  • #3 DJ Morgoth „Wollte meinem Vater keinen Rechtsstreit antun“
  • #4 Kassandra Wellendorf „Musikrechte klären ist zu kompliziert“
  • #5 Oliver Lukesch von Weavly „Es ist Zeit, dass sich etwas ändert“
  • #6 Robert Stachel von maschek. „Es würde uns das Leben erleichtern“
  • #7 Zoe.Leela „Jede Idee baut auf der eines anderen auf“
  • #8 Alex Hertel aka DJ Phekt „Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg gehen“
  • #9 Georg Fischer „Sampling ist eine weitverbreitete Schattenpraktik“
  • #10 Jan-Michael Kühn aka DJ Fresh Meat „Im Club ist das egal“
  • #11 Andi Otto „Der Track schlummert für immer auf einer Backup-Platte“
  • #12 Marcus Maack „Zum großen Teil bekommen die Künstler nichts“
  • #13 Bruno Kramm „Code is Poetry“
  • #14 DJ Aroma „Recht auf Remix wäre ein Traum“
  • #15 Omid McDonald „Horror-Geschichten über Klärung von Samples“
  • #16 David Schwertgen „Eine Bagatellschranke fände ich super“
  • #17 DJ Ipek „Musikindustrie ist immer mehr auf RemixerInnen angewiesen“
  • #18 Alexander Støver aka Binärpilot „Dafür fehlt mir das Geld“
  • #19 DJ Y alias JY „Account mit 99 Tracks gelöscht“
  • #20 Walter W. Wacht „Habe mich weit aus dem Fenster gelehnt“
  • #21 Ilan Katin „Ich weiß nicht, wie ich ein rechtliches Debakel überstehen würde“
  • #22 Isosine „Wir sind eine Multimedia-Generation“
  • #23 Robin Skouteris „Dinge zu kombinieren, ist eine Kunst“
  • #24 Electric Indigo „Recht auf Remix hört sich erfrischend an“
  • #25 Anders Ramsell „Oft trifft man auf eine Wand des Schweigens“
  • #26 Matthijs Vlot „Copyright sollte ans Internetzeitalter angepasst werden“ #27 Eduardo Navas „Wir müssen geistiges Eigentum neu denken“
  • #28 Hartmut Gieselmann „Vor allem muss es grooven!“
  • #29 René Walter „Remix ist mehr als die Summe seiner Teile“
  • #30 Andreas Paleologos „Wie bei einer Cover-Version“
  • #31 Melissa Logan „Remix erlaubt kulturelle Erneuerung“
  • #32 Johann Fanger „Einblick in den Nukleus des Werkes“
  • #33 Elisa Kreisinger „Nichts ist wirklich ursprünglich“
  • #34 Ticklish „Ein guter Remix bewahrt die Seele des Songs“
  • #35 WhoSampled.com „Kreativität ist entscheidend“
  • #36 Ulu Braun „Künstlerische Freiheit muss über Befindlichkeiten stehen“
  • #37 Christian von Borries „Die Zeiten werden härter“
  • #38 Kurt Razelli „Ein ganz neuer Style“
  • #39 Martin Højland (Den Sorte Skole) „Wir hoffen, die Dinge ändern sich“
  • #40 Iain Robert Smith „Eine lange Geschichte kultureller Anleihen“
  • #41 Sebastian Schmieg „Nicht nur bescheuerte virale Videos auf Facebook teilen“
  • #42 Maik Exner und Christopher Southernwood „Verbindung von Tradition und Innovation“
  • #43 Kim Asendorf „Das Internet als Bühne“
  • #44 Clemens Haipl von Depeche Ambros „Egal ob das Cover oder Remix heißt“
  • Bonus-Track Remix hilft Originalen: Die ökonomischen Folgen von Sampling

Impressum

Creative Commons Lizenzvertrag
„Generation Remix“ ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz. Um eine Kopie dieser Lizenz zu sehen, besuchen Sie http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/.

Über dieses Formular können Sie uns eine E-Mail an die Adresse info@irights-media.de schreiben. Falls Sie „Generation Remix“, 12. August 2014, 978-3-944362-02-1, Broschiert, bestellen möchten, teilen Sie uns das bitte in Ihrer E-Mail mit. Dazu brauchen wir neben Ihrem Namen und Ihrer E-Mail-Adresse die Angabe, wieviele Exemplare Sie wohin geliefert haben möchten. Wir melden uns dann per Rückantwort, um Ihnen ein individuelles Angebot zu machen. Erst wenn Sie dieses annehmen, kommt ein Vertrag zustande.

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