Rätselhaftes Internet

1. Flappy Bird

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Foto: Screenshot

Der Hype begann 2014. Der Mix aus simplem Design und frustrierender Schwierigkeit hatte Suchtpotenzial: Millionen Nutzer zog das Spiel in seinen Bann. Der Entwickler Dong Nguyen gab an, pro Tag bis zu 50.000 US-Dollar durch Werbeeinblendungen einzunehmen. Am 9. Februar löschte Nguyen das Spiel überraschend aus den App-Stores.

2. Happy

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Foto: Screenshot

Zum Release seines Nummer 1-Hits „Happy“ veröffentlichte Pharell Williams ein 24 Stunden langes Musikvideo, in dem Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder aus Los Angeles unentwegt mitsingen, tanzen und lachen. Dies nahmen Menschen auf der ganzen Welt zum Anlass, in ihrer Stadt ihr eigenes Happy-Video zu drehen. Über 1.500 Videos sind so bisher entstanden.

3. Affen-Selfie

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Foto: Wikimedia/PD

Wem steht das Urheberrecht an einem Affen-Selfie zu? Darüber stritten sich der Fotograf David Slater und die Wikimedia Foundation. Slater sah sich als Urheber, schließlich war das Foto mit seiner Kamera aufgenommen worden. Seinen Antrag auf Löschung des Fotos aus Wikimedia Commons lehnte Wikimedia ab, da das Bild gemeinfrei sei: Weder er noch der Affe hätten ein Urheberrecht daran. Dem pflichtete im August auch das US Copyright Office bei.

4. Als Ice Bucket Challenge

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Foto: Kimberly Quintano/flickr, CC BY 2.0

Im Sommer überrollte die ALS Ice Bucket Challenge erst die USA und dann die ganze Welt – Millionen Menschen übergossen sich mit einem Eimer Eiswasser, luden ein Video davon ins Internet und nominierten weitere Teilnehmer. Es ging um Aufmerksamkeit für die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) – innerhalb von 40 Tagen brachte die Aktion über 100 Millionen US-Dollar ein.

5. Goat Simulator

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Das Hype-Spiel des Jahres ist wohl Goat Simulator. Einem kurzen Spaß-Video auf Youtube folgte ein vollwertiges Spiel. „Vollwertig“ trifft es allerdings nicht ganz. Das Spiel ist voller Bugs und Glitches, doch gerade die sorgen für den Spaß. Ein bestimmtes Ziel gibt es nicht: „Goat Simulator is the latest in goat simulation technology, bringing next-gen goat simulation to you.“

6. Petition gegen Markus Lanz

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Am 17. Januar startete Mareen Müller auf www.openpetition.de die Initiative „Raus mit Markus Lanz aus meinem Rundfunkbeitrag!“ Auslöser ihres Unmuts war sein Umgang mit der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht in seiner Sendung. Nach zwei Wochen beendete Müller die Petition vorzeitig. Sie hatte bereits 233.355 Unterstützer.

7. Kartoffelsalat

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Foto: Screenshot

Es war als Scherz gemeint, als Zack Brown auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter um 10 US-Dollar bat: Von dem Geld wolle er Kartoffelsalat machen. Schnell wurde das Ziel erreicht, und Brown erhöhte: Bei 250 US-Dollar würde er zum Beispiel bessere Mayonnaise verwenden. Am Ende unterstützten 6.900 Menschen sein Vorhaben – mit insgesamt über 55.000 Dollar. Das Geld und seinen Erfolg setzte Brown für gemeinnützige Zwecke ein.

8. Yo-App

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Am 1. April wurde sie veröffentlicht: Die Yo-App. Ihre Entwickler bezeichnen sie als „Single-Tap Zero Character Communication Tool“. Zu Beginn konnte man mit ihr nicht mehr und nicht weniger als „Yo“ senden. Trotzdem sammelte die App innerhalb weniger Monate 1,5 Millionen US-Dollar an Risikokapital ein.

9. #bendgate

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Kurz nach dem Verkaufsstart von Apples iPhone 6 kamen die ersten Meldungen: Das Smartphone verbiege sich in der Hosentasche. Schnell war #bendgate geboren. Laut Stiftung Warentest mussten Probanden bei einem Test an die Schmerzgrenze gehen, um das iPhone in ihrer Gesäßtasche zu verbiegen.

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