Zu den Herausgebern

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Foto: Jürgen Keiper
(CC BY 4.0, http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/)

Dr. Paul Klimpel studierte Jura in Bonn, später in München, wo er sich auch für Philosophie, Psychologie und Sozialwissenschaften an der Jesuitischen Hochschule für Philosophie einschrieb. Nach Abschluss des Philosophiestudiums 1998 kam er zum Referendariat nach Berlin. Seine Dissertation an der Humboldt-Universität zu Berlin beschäftigt sich mit „Bevormundung und Freiheitsschutz“. 2002 kam er zur Stiftung Deutsche Kinemathek, deren Verwaltungsdirektor er von 2006 bis 2011 war. In dieser Funktion war er Geschäftsführer des Netzwerks Mediatheken und engagierte sich für eine Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen von Museen und Archiven, insbesondere des Urheberrechts. Seit 2007 organisiert er jährlich Konferenzen über die organisatorischen, technischen und rechtlichen Veränderungen in Gedächtnisorganisationen infolge der Digitalisierung. Seit 2011 koordiniert er den Bereich „Kulturelles Erbe“ im Internet & Gesellschaft Collaboratory, seit 2012 arbeitet er als Rechtsanwalt und ist Partner bei iRights.Law sowie Leiter des iRights.Lab Kultur. 2013 leitete er eine Expertengruppe zu Fragen der digitalen Langzeitarchivierung, die den „Berliner Appell zum Erhalt des digitalen Kulturerbes“ formulierte.

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Foto: Reynaldo Paganelli
(alle Rechte vorbehalten)

 

Dr. Ellen Euler, L.L.M., studierte Jura und Philosophie in Halle, Münster, Hannover, Bologna und Siena. Nach Abschluss des Jurastudiums absolvierte sie ein Aufbaustudium im Informationsrecht am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) bei Professor Thomas Hoeren und Professor Bernd Holznagel. Im Anschluss erwarb sie einen Master of Laws für IT-Recht und Recht des geistigen Eigentums. Während des Referendariats in Karlsruhe war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Professor Thomas Dreier tätig und als Project Lead zuständig für die nationale Adaptierung der Creative-Commons-Lizenzen. Bereits 2003 organisierte sie ein internationales Symposium zum kulturellen Gedächtnis im 21. Jahrhundert, das Professor Jan Assmann eröffnete. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen, die sich damit befassen, wie Archive, Bibliotheken und Museen kulturelle Kontinuität und Teilhabe mit Hilfe digitaler und vernetzter Medien gewährleisten können. 2011 promovierte sie in Freiburg am Breisgau mit der Arbeit „Das kulturelle Gedächtnis im Zeitalter digitaler und vernetzter Medien und sein Recht“. 2013 war sie Mitglied der Expertengruppe, die den „Berliner Appell“ verfasste und ist seit 2014 Mitglied der Themengruppe, die sich im Hochschulforum Digitalisierung für eine Verbesserung der Governance- und Policy-Strukturen engagiert.

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